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Sonntag, 14. Juli 2019

Kasachische Ornamente

Guten Tag

Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, seit wir zu unserer grossen Reise aufgebrochen sind. Das Erlebte hier im Blog zu verarbeiten, hat sich ebenfalls als Langzeitprojekt erwiesen... Aber heute schreibe ich endlich über eine meiner Lieblingsdestinationen auf unserem Weg: Kasachstan. Genauer gesagt möchte ich euch zeigen, wie und wo die typischen kasachischen Ornamente im Alltag als Gestaltungselement benutzt werden. Denn egal ob an Gebäuden, Kissenbezügen, in der Werbung... überall waren diese geometrischen, eleganten Muster. Und so begann ich mit der Zeit, eine kleine Fotosammlung anzulegen. Daneben habe ich auch einige "reguläre Reisefotos" eingebaut, damit ihr auch von der Landschaft eine Vorstellung bekommen könnt.

Ursprünglich zierten die Ornamente das Innere der Jurten, in denen die Kasachen traditionell lebten. Zum Beispiel wurden Wandbehänge aus Filz oder Holztruhen damit verziert.

Wandbehang aus Filz, Usta Darkembaya Museum of Applied Arts, Akshi
Holztruhe, Usta Darkembaya Museum of Applied Arts, Akshi
Es gibt verschiedene Grundelemente, die immer wieder auftauchen. Vielleicht das häufigste Element ist das "qoshqar müyiz" (auf deutsch: Widderhorn), das oft in Vierergruppen vorkommt und dann eine Art Kreuz bildet. Andere Ornamente sind ebenfalls von Tieren inspiriert und haben Namen wie "qaz moyin" (Gänsehals) oder "Orkesh" (Kamelhöcker).

Diese Ornamente sind heute allgegenwärtig und werden gerne und häufig als grafisches Element eingesetzt. Moderne Versionen dürfen auch schon mal ganz unabstrahierte Kamele zeigen (Foto unten). Die Fotos sind chronologisch geordnet, so, wie wir das Land von Westen nach Osten bereist haben.

Aktau (und Mangyschlak-Halbinsel)

 

Aktau
Wir kamen mit der Fähre über das kaspische Meer nach Kasachstan, genauer gesagt Aktau. Hier fielen uns die Ornamente zum ersten Mal auf, vor allem als Verzierungen an Gebäuden. Die Umgebung von Aktau ist sehr trocken, zum Teil mit Wüste bedeckt. Daneben findet man auch Canyons und rätselhafte Gesteinsformationen.

Tamschaly-Canyon
Als nächstes ging es weiter mit dem Zug nach Türkistan. Da Zugfahrten in Kasachstan sehr lange dauern können (in unserem Fall zwei Tage), werden Decken und Bettbezüge verteilt. Auch diese waren mit Ornamenten verziert:

Duvet
Zugperron (Foto: D. Taisch)

Astana

Nach einigen Tagen im Aksu-Zhabagly-Nationalpark reisten wir dann weiter in die Hauptstadt Astana (Ich weiss ich weiss, seit März heisst die Stadt ja Nur-Sultan, aber als wir dort waren, hiess sie noch Astana, und darum nenne ich es hier auch Astana. Basta!)

Astana, Parlamentsgebäude
Astana ist eine junge Hauptstadt, und so sind auch die meisten (und beeindruckendsten) Gebäude erst in den letzten Jahren entstanden. Dabei wird die traditionelle Ornamentik grosszügig eingesetzt, auffällig zum Beispiel an der Hazrat Sultan-Moschee oder dem Nationalmuseum.

Detailaufnahme bei Hazrat Sultan Moschee
National Museum of Kazakhstan

Aber auch sonst wimmelt es von Ornamenten; egal ob auf Sitzbänken, an Schaufenstern, oder Abflussgittern...


Astana, Nurzhol Boulevard


Semei

Danach fuhren wir nach Semei. Die Stadt erlangte traurige Berühmtheit dadurch, dass im Umland jahrelang Atomwaffen getestet wurden. Die Nachwirkungen sind bis heute bemerkbar. Das Testgelände kann man mit einer Bewilligung besichtigen. Trotzdem finden wir, dass man der Stadt nicht gerecht wird, wenn man sie nur damit in Verbindung bringt, hat es hier doch auch sehenswerte Museen und Parks.

Semei, Fluss Irtysch
Semei, Bodenplatten um das "Stronger than Death"-Monument
Semei, Parkeingang

Almaty

Unsere letzte Station in Kasachstan war Almaty, die alte Hauptstadt. Die Stadt grenzt ans Transili-Alatau-Gebirge, man ist in wenigen Stunden in den Bergen. Auch der Charyn-Canyon ist in der Nähe (und auf dem Weg dorthin das eingangs erwähnte Museum).

Almaty-See
In der Stadt selber gab es dann natürlich auch wieder viele Ornamente zu entdecken. Sehr schön in dieser Hinsicht war zum Beispiel die Almaly-Metrostation (alle Metrostationen in Almaty haben ein individuelles Design, eine zum Beispiel sieht aus wie eine Raumstation!)

Almaty, Metrostation "Almaly"
Almaty, Fussgängerunterführung



Angesichts dieser riesigen Fülle hätte ich eigentlich noch viel mehr Fotos machen können. Falls ihr darum noch nicht genug habt: Dennis von "Walking Almaty" hat auf seinen Touren durch die Stadt ebenfalls fleissig Ornamente gesammelt. Er sieht die Ornamentmanie indes etwas kritischer als ich: Bestimmte Muster würden im Überfluss verwendet, während andere in Vergessenheit geraten. Auch seien die Ornamente bisweilen eine billige Möglichkeit, etwas auf die Schnelle "typisch kasachisch" erscheinen zu lassen. Dem kann ich nicht wiedersprechen, trotzdem finde ich die Ornamente schlicht wunderschön, und Teil ihrer Anziehung war vielleicht auch, dass sie vom banalen Schaufenster bis zur Vorzeigearchitektur ein verbindendes Element in Kasachstan war.
P.S.: Ich hätte eigentlich gerne noch viel mehr über das Land und die Reise selber geschrieben, einige beeindruckende Orte habe ich hier nur nebenbei erwähnt. Aber mehr zu schreiben hätte den Rahmen wieder einmal gesprengt. Wer also mehr über die einzelnen Orte erfahren möchte, dem empfehle ich Caravanistans Seiten über Kasachstan: https://caravanistan.com/kazakhstan/

Liebe Grüsse
Eta Carina



Hello everybody

It's been slightly more than a year now that we went on our big vacation. And it's still an ongoing project writing about it on this blog... But today I can finally write about one of my favourite destinations on our trip: Kazakhstan. To be more precise, I wanted to show you the typical Kazakh ornaments and how and where they are used as a design element today. On buildings, pillows or advertisment... wherever we went in Kazakhstan we found those elegant geometrical patterns. And so I began to start a small photographic collection of them. But I also added some "regular travelphotos" so you could see some of the landscape as well.

The ornaments originated from the yurts the Kazakh people traditionally inhabited. They were used to decorate felt wall hangings or wooden chests for example.

There are several recurring basic elements. Probably the most common element is the "qoshqar müyiz" (english: ram's horn), which is often used in groups of four, forming some kind of cross. Other ornaments are also inspired by animals and have names such as "qaz moyin" (goose neck) or "Orkesh" (camel humps).

Those ornaments are omnipresent today and are used as graphic elements. Modern takes may interpret the traditional elements freely and add for example, very obvious camels to the more abstract flourishes. I arranged the photos cronologically, from west to east, along our travelling route.

Aktau (and Mangischlak peninsula)

We arrived by ferry across the Caspian sea. Our first destination was Aktau. Here these ornaments came first to our attention, mainly as decorations on buildings. Aktau's surroundings are very dry, partly covered in desert. But there where also canyons and strange rock formations.

Next we took a train to Turkestan. Train rides in Kazakhstan can be very long (two days in our case), so sheets and blankets are handed out to the passengers. Those where of course also embellished with the typical ornaments.

Astana

After some days in the Aksu-Zhabagly National park we travelled to the capital, Astana (I know, I know, it's called Nur-Sultan since March, but when we where there it was still called Astana. Deal with it).

Astana is a young city and most of the buildings (the most representative ones) have only been built in the last few years. And they generously used those ornaments there. The Hazrat Sultan Mosque or the National Museum are notable examples. But there are plenty of ornaments everywhere else too, on benches, on shop fronts or drains...

Semey

Next we went to Semey. The city gained sad notoriety because for years, its surroundings were used as a testsite for atomic bombs, the aftermaths of which are still noticeable today. The test sites can be visited with a permission. But nevertheless we find that it's inadequate to merely reduce the city to its past, as there are many museums and parks worth visiting.

Almaty

Our last station was Almaty, the former capital. The city lies at the foot of the Transile-Alatau Mountains, it's a good starting point for many hiking tours. And of course there's also Charyn Canyon within reach (and the museum where I took the first photos lies on the way there).
In the city itself there where many more ornaments to spot. The Almaly metro station was very beautiful in that regard (all of the metro stations in Almaty have their unique designs, one even looks like a space station!)

Seeing that there where so many ornaments, I'm even a little bit disappointed that I didn't manage to make more photos. So in case you want to see more: Dennis of "Walking Almaty" collected a lot more on his tours through the city. However, he has a more critical view on the "ornament rush" than I have: According to him, while some types of ornaments are used are abundant, others are forgotten entirely. And often they are a cheap way to make something look "typical Kazakh"superficially. I think he's right. But I still find them very beautiful and part of my fascination might as well have come from the fact that they where used in such different situations, from high end architecture to the most trivial advertisements. It seemed like a connecting element throughout our journey through Kazakhstan.

P.S.: I would have loved to write more about the country and our travellings themselves. I mentioned a lot of the most impressive places only in passing here. But to write more would have once more be too much off-topic. But if you are interested in travelling to Kazakhstan, I recommend Caravanistans site: https://caravanistan.com/kazakhstan/

Liebe Grüsse
Eta Carina


Montag, 14. Januar 2019

Shibori-Museum in Kyoto

Aber hallo, lange nicht gesehen!

Ich war das letzte halbe Jahr weg. Dominik und ich reisten zusammen durch Osteuropa, Georgien, Kasachstan, China und zuletzt Japan. Ja, schön wars! Nun möchte ich rückblickend einige Posts schreiben über Dinge, die wir zeitreise- bzw. textilmässig gesehen oder erlebt haben. Ich weiss noch nicht ganz genau, über was ich alles schreiben werde und wahrscheinlich kommen auch noch einige aktuellere Beiträge dazwischen (meine Nähmaschine will schliesslich wieder benutzt werden!) Auch werden sicher nicht alle Posts so ausführlich wie der heute und ich entschuldige mich jetzt schon, dass ich bestimmt nicht allen Ländern gleich gerecht werden kann. Aber das soll mich mal nicht von der Arbeit abhalten.

Heute schreibe ich über das Shibori-Museum in Kyoto. Shibori ist eine Reserve-Färbetechnik: Einzelne Stellen in einem Stoffstück werden abgebunden oder abgeklemmt. So kommt keine Farbe an die Stellen heran und sie bleiben beim Färben weiss. Es gibt verschiedenste Arten, den Stoff abzubinden und die vielfältigsten Muster entstehen daraus.
Wir nahmen teil an einem Workshop, wo wir die "Arashi-Shibori"-Technik ausprobierten. "Arashi" bedeutet "Sturm", da das Muster an Wind und Regen erinnert. Um dieses Muster zu erzeugen, wird der Stoff um eine Röhre gewickelt. Aber der Reihe nach:

Der Seidenschal vor dem Färben
Zuerst falteten wir den Schal viermal längs, wie eine Ziehharmonika
Dann falteten wir ihn auch noch quer, aber das machten wir nur, um ihn später besser wickeln zu können.
Wir wickelten den Stoff um eine grosse Kunststoffröhre. Oben und unten waren Gummibänder um den Stoff einzuklemmen.
Die einzelnen Bahnen durften sich nicht überlappen.
Wir befestigten einen dünnen Gummifaden an der Röhre und führten ihn um die Röhre herum nach unten.
Der Gummifaden wird dann wieder nach oben geführt und festgezogen.
Danach wurde der Stoff zusammengeschoben. Das brauchte ziemlich viel Kraft!
Damit mehr Farbe an den Stoff kommt, zogen wir ihn danach wieder etwas auseinander.
Danach mussten wir die Röhre in Wasser stellen...
... und dann ins Färbebad! Dort, wo der Gummifaden ist, kommt keine Farbe hin.
Dominik beim Öffnen des Schals.
Mein Schal erinnert mich mehr an Speck als an einen Sturm, was aber auch gut ist :-)

Während die Stoffe trockneten, schauten wir uns den Rest des Museums an. Es war klein, aber sehr spannend! Shibori-Meister verbringen Wochen mit dem Abbinden des Stoffes und füllen so riesige Flächen mit kleinsten Mustern:
Abgebundener Stoff
Shibori-Kimono. Was von weitem grau meliert aussieht, ist ein Meer aus kleinen Kreisen!
Kimono-Detail.

Daneben gibt es aber auch weitere Techniken: Um z.B. grössere Stoffflächen zu schützen, wird das gewünschte Muster auf den Stoff gezeichnet. Entlang der Linien wird der Stoff dann auf eine Art Trommel genagelt. Die Trommel wird danach fest verschlossen und in einem Färbebad versenkt. Dadurch bleibt der Stoff innerhalb der Trommel weiss, während alles darum herum gefärbt wird. Diese Technik heisst Oke-Shibori.

Der Stoff wird auf die Trommel genagelt
Alles, was vom Deckel abgedeckt wird, bleibt weiss.

 Weitere Möglichkeiten, den Stoff abzudecken, sind kleine Klemmbretter:

Anlässlich der bevorstehenden Olympischen Spiele in Tokyo 2020 zeigte das Museum ein grosses Tuch mit Tieren, die verschiedenen Sportarten nachgehen. Hier wird das Abbinden vor allem dazu eingesetzt, dem Stoff eine Struktur zu geben, die Tiere selbst sind gemalt.

Das Tuch nahm die Hälfte des Museums ein
Skateboarding ist ab 2020 eine Olympische Disziplin! In den Rädern sieht man das Shiborimuster am besten.

Aber wie war denn Kyoto sonst so? Wir waren extra für das Museum als ein Tagesausflug von Nara aus angereist und, ehrlich gesagt, bekamen an diesem Tag vom Rest der Stadt nicht viel mit. Aber ca. eine Woche später, über Neujahr, waren wir dann wieder in Kyoto. Und ja, Kyoto war schön - und unglaublich voll! Denn es ist so, dass in Japan die meisten Menschen über Neujahr zu ihren Familien reisen und die Schreine und Tempel besuchen - das einzige, was über diese Tage offen ist. Also pilgerten auch wir zu den verschiedenen heiligen Stätten und waren mitten im Gewimmel. An Silvester gingen wir Richtung Chion-In, um die grosse Tempelglocke wenigstens von weit zu hören. Gegen Mitternacht blieben wir danach in der Menge vor dem Yasaka-Schrein stecken. Am nächsten Tag wanderten wir zum Fushimi-Inari-Schrein, wo wir aus Plastikeiern Vorhersagen für 2019 zogen. Zuletzt besuchten wir auch den schönen (und ebenfalls gut besuchten) Kinkaku-ji.

Lampions beim Yasaka-Schrein
Chion-In an Silvester, ca. eine Stunde vor Mitternacht
Origami-Kraniche
Fushimi-Inari-Taisha, auf dem Weg zum Gipfel
Kinkaku-ji
Bis bald
Eta Carina



Why hello, it's been a while!

For half a year, I've been away. Dominik and me travelled together through East Europe, Georgia, Kazachstan, China and finally Japan. Well, it's been wonderful! Now I'd like to write a series of posts about our journey retrospectively, about things we've seen or experienced in terms of textiles or timetravelling. I don't know exactly about everything I will cover and I think I'll also write about some more recent topics inbetween (after all, I want to use my sewing machine again, too!). Also, I'm sure not every post will be as detailed as this one and I do apologize already, because I fear I can't equally do justice to all the countries we visited. But that's not an excuse for not writing at all, so here's my first post:

Today I'm writing about the Shibori Museum in Kyoto. Shibori is a dying technique: Parts of a fabric are being tied or pressed. This way, no dye can reach those parts, they remain white after dyeing. There are many possibilities to tie the fabric and countless resulting patterns.
We took part in a workshop where we tried out "Arashi Shibori". "Arashi" means "storm" as the pattern looks like wind and rain. To achieve this look, the fabric is wrapped around a tube. But let's look at it step by step:
  • We used a rectangle silk scarf for dying.
  • First, we folded it four times lengthwise, like a harmonica.
  • After this, we also folded it in the other direction, but that's really just to handle the fabric more easily later on.
  • We wrapped the fabric around a big plastic tube. There where rubber bands on both ends to attach the fabric.
  • The rows mustn't overlap.
  • Then we attached a thin elastic thread on the top, stretched it and wrapped it around top to bottom.
  • After that we went back to the top and secured the thread.
  • Then we shoved the fabric down. This part wasn't all that easy!
  • To allow more dye getting to the fabric, we slightly shoved it apart again.
  • Then we had to put the tube into water...
  • ...and into the dye. The dye can't get under the elastic thread.
  • Dominik while opening his scarf.
  • Mine reminded me more of bacon than of storm. But that's a good thing too :-)

While the scarves dried we visited the rest of the museum. It's small but very interesting! Shibori masters can spend weeks tying fabric, filling large spaces with the most intricate patterns in the process. There were entire kimonos made with shibori. From a distance, the fabric just looked mottled gray, but up close you could see that it was filled with tiny white dots!

To block out bigger areas, the form that's supposed to stay white is drawn onto the fabric. Then the fabric gets nailed to some kind of barrel along the lines. The barrel is shut tightly and immersed in fabric dye. Like this, all the fabric inside the barrel stays clear while the rest gets dyed. This technique is called Oke-Shibori. You can also cover the fabric with small clamping boards.

2020 the Olympic Games will be held at Tokyo. For this occasion, the museum showed a large scroll depicting different animals doing sport. Like a surfing bunny and a skateboarding frog, as those are new disciplines in 2020. However, the animals were drawn, the tyeing mostly just served to give texture to the fabric.

And how's Kyoto itself been? Actually, we just went to the museum as a day trip from Nara and didn't see much of the city itself that day. But we returned about a week later around New Year. And it really was beautiful - and filled with people! Because most people in Japan go to see their families and visit the various shrines and temples. In fact, there's not much else opened around those days. So we joined the crowd, heard the bells from Chion-In and got stuck around Yasaka-Shrine on New Years Eve. The next day we went up to Fushimi-Inari-Taisha (and read predictions for 2019 from plastic eggs). At last we also visited beautiful (and equally crowded) Kinkaku-ji.

See you soon
Eta Carina