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Freitag, 19. Februar 2021

Schwarzes Winterkleid


Ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid gut durch den Winter gekommen. Obwohl, ganz vorbei ist der ja noch nicht. Deshalb habe ich mir ein Kleid aus dickem Jersey genäht, das ich gut mit Rollkragenpullis kombinieren kann. Das Schnittmuster habe ich mir von Kleidungsstücken abgeguckt, die ich schon habe.

Sonntag, 24. Januar 2021

9 x 2021

Hei hei!

Heute nur ein kurzer Beitrag um zu zeigen, was ich mir für 2021 vorgenommen habe, versinnbildlicht in 9 Stickereien. Aber eins nach dem anderen.

Samstag, 13. Juni 2020

Bastet - Kragen

Ihr Lieben

Willkommen zu Teil 2 meines postapokalyptisch-ägyptischen Cosplays! Angefangen hatte ich ja mit einem Kopfschmuck. Daneben brauchte ich aber auch einen Kragen. Hier arbeitete ich vor allem mit gebrauchten Materialien: Die Zahnkränze konnte ich bei einem Velomechaniker holen, das Sieb fand ich im Brockenhaus und was die vielen Dosenlaschen und Kronkorken angeht: Da hatte ich Hilfe von Freunden und Verwandten! Danke an dieser Stelle!

Montag, 1. Juni 2020

Cordrock

Ihr Lieben

Im Moment stehen die Zeichen bezüglich "stay home" ja auf Normalisierung. Ich erinnere mich, dass ich zu Beginn des Lockdowns den Vorsatz fasste, meinen Stoffvorrat abzubauen. Nun, so weit ist es leider nicht annähernd gekommen. Ich benutzte einen weissen Stoff zum Färben. Ich arbeitete an einem neuen Cosplay. Und dann nähte ich noch diesen grünen Rock. Und das war's auch schon. Aber ich bin froh, dass ich endlich die Gelegenheit hatte, etwas mit diesem Stoff zu machen. Ich hatte ihn schon seit Jahren und mag die Farbe sehr. Und nun habe ich einen neuen Rock.


Donnerstag, 2. April 2020

Shibori-Schal


Ihr Lieben

Ich hoffe, ihr habt's gut! Vielleicht erinnert ihr euch an einen vergangenen Post, wo ich vom Shibori-Museum in Kyoto erzählt habe? Shibori ist ja eine japanische Färbetechnik. Und die habe ich nun an zwei Schals ausprobiert!

Samstag, 21. März 2020

Fasnacht 2020


Ihr Lieben

Gegenwärtig wirkt der Gedanke an eine öffentliche Veranstaltung mit tausenden von feiernden Menschen vielleicht etwas befremdlich. Mir jedenfalls scheint es schon unglaublich lange her zu sein, fast wie aus einer anderen Zeit. Aber vor nicht einmal ganz einem Monat war ja Fasnacht, in Luzern. Die Fasnacht, die noch stattgefunden hat. Jedenfalls, dieses Jahr hatte ich einen besonderen Grund, mich darauf zu freuen. Ich durfte nämlich für einen Gugger der "Rüsssuger" ein Kostüm nähen. (Für Nichtluzerner vielleicht einige Zusatzinfos: Ein Gugger ist jemand, der in einer Guggenmusig spielt. Und das ist eine Art Fasnachtsgruppe, deren Mitglieder Musik machen und sich jedes Jahr nach einem neuen Motto verkleiden.)

Sonntag, 13. Oktober 2019

Neuer Rucksack: "Wo ist denn der kaputt?"


Guten Morgen!

Ich habe wieder einen Rucksack genäht, diesmal für Dominik. Wie schon meine neue Reisehandtasche habe ich ihn aus einem alten Militärmantel genäht. Der Stoff dieser Mäntel ist sehr stabil und hat eine schöne Farbe. Zudem habe ich diesmal mehrere Elemente wie Taschen oder den Kragen direkt in den Rucksack eingearbeitet. Übrigens, wusstet ihr, dass diese Mäntel "Kaputt" heissen? Als ich den gebrauchten Mantel gekauft habe, wusste ich es jedenfalls nicht. Zum Glück konnte ich es mir verkneifen, beim ehemaligen Besitzer zu fragen, wo denn dieser Mantel genau kaputt sein soll. Erst als ich dann im Stoffladen nach einem passenden Futter gesucht habe, hat mich die Verkäuferin dort aufgeklärt. The more you know...

Sonntag, 29. September 2019

Handtasche und Rucksack mit Katazome


 Guten Abend!

Letztes Mal habe ich von meinen ersten Katazome-Färbeversuchen erzählt. Seitdem habe ich nicht wirklich Fortschritte gemacht, aber trotzdem sind schöne Sachen entstanden. Was ist passiert?

Freitag, 21. Juni 2019

R.I.P. Reisetasche

Guten Nachmittag!

Vor einiger Zeit musste ich Abschied nehmen von einer guten Freundin. Viele Jahre begleitete sie mich zu den spannendsten Orten, war stets zuverlässig und liess sich weder von Regen noch Schlamm abschrecken. Gerade hübsch war sie ja nicht, aber schliesslich zählen die inneren Werte. Wie Stauraum und ein stabiler Reissverschluss. Die Rede ist von einer Handtasche, die ich vor Jahren genäht hatte und nun endgültig entsorgen musste.

Tasche in Budapest
Der Abschied fiel mir nicht nur schwer, weil ich sie wirklich lange hatte (die ältesten Fotos, die ich fand, waren von 2009, aber ich denke, sie könnte sogar noch etwas älter sein). Die Tasche war auch eines meiner ersten Nähprojekte, mit denen ich einigermassen zufrieden war. An diesen frühen Versuch zurückzudenken, macht mich etwas nostalgisch. Zwar war sie etwas unregelmässig genäht und vieles hatte ich bei dieser Tasche "falsch" gemacht. Aber sie war unglaublich stabil. Nicht totzukriegen! Deshalb wurde sie mit der Zeit zu meiner Reise-Handtasche. Besonders praktisch war sie für Radferien, wo ich jeweils einfach einen Knoten in den Träger machen und sie um den Lenker wickeln konnte. Und natürlich musste sie deshalb auch auf unsere längere Reise mit. Und so schleppte ich also ein verlöchertes, zerrissenes, fleckiges Etwas von Bratislava bis Tokio. Danach war sie leider wirklich nicht mehr besonders ansehnlich und so habe ich jetzt eben eine neue Reisetasche gemacht.

Tasche wieder daheim

Die neue Tasche hat etwa die selbe Grösse wie die alte (gross genug für eine Sternkarte kleine Dokumentenmappe) und ist ebenfalls ein Upcycling-Projekt (war mir 2009 schon bewusst, dass ich Upcycling betrieb? Wer weiss!) Bestand die erste Tasche aus Stoff von zwei ausrangierten Hosen, verwendete ich bei der neuen Tasche die Reste eines alten Armeemantels und Kostümstoff, die ich beide ursprünglich für unsere "Jonathan Strange"-Cosplays besorgt hatte.



Die Tasche hat ein Innenfutter. Dafür verwendete ich gleich den Innenstoff des Mantels. Ich nähte auch noch einen Reissverschluss in die Innentasche ein.

Der Futterstoff der Ärmel reichte knapp für die Innentasche

Reissverschluss, eingesandwiched zwischen zwei Stoffresten...

... und in die eine Wand des Innenfutters genäht

Meine alte Tasche war ja ein Patchwork aus Quadraten. Ich wollte diese Technik übernehmen, fügte aber diesmal einfach Streifen aus passenden Stoffresten ein. Ausserdem beschränkte ich mich diesmal auf den Deckel und den Träger, der ganze Rest ist Mantelstoff.
Das Patchwork für den Deckel

Deckel und Rückwand zusammengenäht

An dieser Stelle muss noch gesagt sein, wie sorgfältig diese Armee-Mäntel verarbeitet worden sind. Ich entdeckte zum Beispiel winzige handgenähte Stiche, die ich leider auftrennen musste, um mehr Fläche zu bekommen.


Als Verschluss dienten mir schliesslich eine Schulterklappe und zwei der unzähligen Knöpfe, die am Mantel dran waren.


Zusätzlich nähte ich aber nochmals einen Reissverschluss ein, damit auch ja nichts verloren gehen kann unterwegs. Hier musste ich leider noch zusätzlichen Futterstoff kaufen, da der gestreifte Stoff vom Mantel selbst ausgegangen war.

Reissverschluss einenäht zwischen mehrere Futterteile...
... und dann an die Innentasche genäht. Oben liess ich ca. 2 cm frei, wo die Innentasche dann an die Aussentasche genäht wurde.
Am Schluss nähte ich die Innentasche in die Aussentasche
Ich bin gespannt, wie sich meine neue Tasche auf neuen Reisen machen wird. Ehrlich gesagt habe ich Angst, sie so zu strapazieren wie meine alte Tasche, weil sie ja jetzt noch so neu und nett anzuschauen ist. Andererseits habe ich sie ja genau dafür gemacht. Schwierig, schwierig...

Übrigens hier noch ein Wort in eigener Sache: Nach langem hin und her habe ich beschlossen, zusätzlich zu diesem Blog eine Internetseite aufzubauen. Dort zeige ich ebenfalls meine Arbeiten, jedoch in einer etwas aufgeräumteren Form. Auch möchte ich dort in Zukunft Sachen zum Verkauf anbieten. Schaut doch mal vorbei:

Schönen Sommerbeginn wünscht
Eta Carina



Good afternoon!

Some time ago I had to say Goodbye to an old friend of mine. She accompanied me to many exciting places. I could always rely on her even through rain and mud. She may not have been very pretty but after all it's the inside that counts. Like, a spacious interior and a sturdy zipper. I'm of course talking about a handbag I had sewn many years ago, that I now finally had to dispose of.

This was kind of a sentimental moment because not only did I have this bag for a very long time now (the oldest photos I found where from 2009, but I think it might even be slightly older). This was also one of my first sewing projects I was pretty happy with. Thinking back to this early attempt makes me a little bit nostalgic. Sure, it was sewn together unevenly and there where a lot of steps I did "wrong". But this bag was super sturdy. Almost impossible to kill! That's why it ended up as my preferred handbag for travels. I especially appreciated it on cycling holidays. I would just tie a knot into the strap and wrap it around the handlebar. That's why I also took it onto our longer journey. So I ended up dragging a spotty something full of increasingly more tears and holes from Bratislava to Tokyo. After that it really wasn't usable anymore and that's why I finally made a new one.

My new bag is about the same size as the old one (big enough to carry a star map small document case) and is also an upcycling project (did 2009-me even know the term upcycling? I don't know!) Whereas the old bag was made out of two discarded trousers, the new one was made out of the rest of an army coat and some other costume fabric I had originally purchased for our "Jonathan Strange" cosplays.

The bag is lined with the original lining fabric from the army coat. I also sewed a zipper into the interior bag. Die Tasche hat ein Innenfutter. Dafür verwendete ich gleich den Innenstoff des Mantels. Ich nähte auch noch einen Reissverschluss in die Innentasche ein.

The original bag was entirely made out of squares quilted together. I wanted to add some patchwork to the new bag as well, but keep it simpler this time. So I just inserted some stripes of matching scrap fabric into the bag cover and strap.

And by the way: I just wanted to say how carefully sewn those army coats are. For example I found some tiny handsewn stitches in one place. Sadly I had to cut them open to get more fabric.

The coat also had two "epaulettes", one of which I used as fastener, together with two of the coat's many buttons. But I also added another zipper so there's really no way anything will fall out. Here, I had to use additional lining fabric because I ran out of the original one.

I'm looking forward to testing my new bag on new travels. But I'm also not sure if I want to strain it as much as the old one, because it still looks all new and nice. But on the other hand, that's why I made a new bag in the first place. I'm conflicted...

Ah, and finally some self-promotion: After a long time I decided to make a "proper" website in addition to this blog. I also show my works there, but in a more tidied up kind of way. I'll probably also start selling stuff there in the future. So please have a look:

Have a nice beginning of the summer!
Eta Carina


Freitag, 3. Mai 2019

Chester

Guten Morgen

Quelle: https://dontstarve.fandom.com/de/wiki/Chester
Und weiter geht's mit meinem Willow-Cosplay! Neben Teddy Bernie nähte ich mir auch einen Rucksack. Naheliegend wäre gewesen, einfach einen schlichten Rucksack aus Leinen oder Leder zu nähen, wie er im Spiel vorkommt. Eine zeitlang hatte ich auch überlegt, einen alten Armee-Rucksack zu kaufen. Schliesslich wollte ich aber etwas, das den schrägen Charakter der "Don't Starve"-Reihe zeigte. Darum nähte ich mir einen Rucksack-Chester. Wer ist Chester? Nun, das ist eine Art haariges Monster, in dessen Magen man Items verstauen kann. Findet man im Spiel einen Gegenstand namens "Eye Bone", hüpft Chester fortan dem Spieler hinterher und trägt dessen Zeugs. Genau genommen ist es also etwas unsinnig, einen Rucksack-Chester zu machen, da Chester den Rucksack ja überflüssig macht. Aber leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, ein hüpfendes, sich bewegendes Monster zu erschaffen, also trage ich Chester halt auf meinem Rücken herum. Den Eye Bone-Stab habe ich aber trotzdem ebenfalls gemacht, nicht dass mein neuer Rucksack mir plötzlich doch noch abhaut...

Chester-Rucksack
Chesters Form erinnert an einen Halloween-Kürbis und ich habe versucht, diese Form nachzunähen. Bei Chesters "Mund" ist ein Reissverschluss mit zwei Schiebern, so dass ich den Deckel von beiden Seiten her zumachen könnte. Das möchte ich aber nicht, da ich dann die Zunge einrollen müsste. Der Rucksack wird also immer leicht offen bleiben, so dass die Zunge heraushängen kann. Dafür ist im Innenfutter ein weiterer Reissverschluss, damit nichts Wichtiges hinausfallen kann. Die Rucksackträger sind verstellbar.

Chester sitzend (noch ohne Hörner)
Die Träger
Chester als Rucksack
Der Körper besteht aus sechs leicht gewölbten Seitenteilen, einem Boden und einem Deckel. Den Boden habe ich mit einer Bügeleinlage verstärkt und Abnäher gemacht, in der Hoffnung, dass der Boden dann beim Tragen weniger durchhängt. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas genützt hat.


Die Seitenwände
Der verstärkte Boden mit den Abnähern
Am Innenfutter sieht man die Ball-Form gut.

Das Innenfutter (rechts oben ist der Ansatz der Zunge sichtbar)
Daneben besteht der Rucksack aus vielen Einzelteilen: einer langen, plüschigen Zunge, mehreren Zähnen, Beinen und natürlich die Rucksackträger. Der schwierigste Teil war, diese Einzelteile zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zwischen zwei Teilen einzunähen. Im oberen Bild sieht man zum Beispiel, wie die Zunge zwischen Boden und Seite des Innenfutters eingenäht ist (die rosaroten Punkte rechts oben). Jeden einzelnen dieser Schritte zu erklären würde zu weit gehen (und wäre wahrscheinlich eher verwirrend als hilfreich). Es es brauchte jedenfalls recht viel Planung. Und prompt habe ich den Reissverschluss falsch herum eingenäht, so dass die Schieber auf der Innenseite sind. Es ist jetzt dadurch umständlich, den Rucksack zu öffnen und zu schliessen, aber alles nochmals aufmachen wollte ich dann doch nicht.

Die Zähne nähte ich zuerst einzeln und füllte sie mit Stopfwatte...
...Danach nähte ich sie an die Innenseite des Deckels, mit der einen Reissverschlusshälfte dazwischen
Mein Lieblingselement waren Chesters Beine. Ich mag nur schon die Vorstellung, dass ein haariges, kürbisförmiges Monster auf Elefantenbeinen steht, die es ihm ermöglichen, herumzuhüpfen. Es hat Spass gemacht, für jedes Bein die Zehen und Runzeln in das Kunstleder zu nähen und ich denke, ich habe die Form auch recht gut getroffen. Aber das Annähen an den Rest des Körpers war ziemlich mühsam!

Das Nähen der Zehen war wie Zeichnen mit der Nähmaschine.
Die Beine werden seitlich geschlossen.
Danach nähte ich einen runden Boden an die Beine
Die Beine, leicht gefüllt mit Stopfwatte und bereit zum Annähen
Danach nähte ich die Beine an den Boden, bevor dann die Seitenwände auch noch dazukamen
Schliesslich musste das Innenfutter mit allen Teilen dran an die Aussenteile angenäht werden. Das Ganze wurde dann verstürzt. Das selbe machte ich mit den Deckeln, aber die waren weniger gross und darum einfacher.

Das Innenfutter, mit Zähnen, Zunge und Träger, bereit, um in die Aussenseite genäht zu werden.
Ganz am Schluss wurden der fertige Deckel und der Rest des Körpers mit dem Reissverschluss verbunden. Die losen Enden des Reissverschlusses habe zugenäht und dann von Hand das Innenfutter darüber zugenäht.

Das Innenfutter, bevor die beiden Hälften von Hand zusammengenäht wurden und so die Reissverschlussenden verdecken.

Eye Bone-Stab
Der Stab war eine viel simplere Angelegenheit als Chester selbst. Ich bastelte ihn aus Papier und einer Styroporkugel, bevor ich ihn mit Kleister und Holzmehlpaste umhüllte und am Schluss noch anmalte.

Der Stab besteht im Kern aus einem zusammengerollten Stück Papier, einer Styroporkugel und zusammengeknülltem Packpapier, für's Erste zusammengehalten mit Klebband.
Auch die Hörner sind aus Packpapier
Ich bedeckte alles mit Kleister und mehr Packpapier.
Danach pappte ich eine Schicht Schubimehl drauf (Holzmehl, vermischt mit Wasser und Leim)
Danach konnte ich den Stab abschleifen und anmalen. Um den "Hals" kam noch ein bisschen Chester-Fell
Und das ist der fertige Stab:
Eye Bone
So, ich denke ich bin bereit für morgen. Der nächste Post wird wohl wieder ein Reisebericht von der Fantasy Basel sein, schaut also bald wieder vorbei!

Liebe Grüsse
Eta Carina



Good morning

And on we go with the Willow-cosplay! After teddy Bernie I sewed a backpack. The obvious thing to do would have been to sew a simple backpack out of canvas or leather, like they also have in the game. For a time I also thought about buying an old army backpack, as they also fit the style. But eventually I wanted something that represented the weird character of the "Don't starve"-series. That's why I made a Chester-backpack. Who's Chester? Well, it's some sort of hairy monster whose stomach can be used to store items. If you find an object called the "Eye bone" in the game, Chester appears and starts following you, carrying your stuff. So, if you think about it, it doesn't really make sense to make a Chester-backpack, as the thing about Chester is that you don't need a backpack anymore. But unfortunately I couldn't find a way to create a real, moving, hopping monster, so instead I'll be carrying my Chester on my back. But I did make an Eye Bone too, in fear of my new backpack disappearing anyway...

Chester-backpack
Chesters Form is reminiscent of a Halloween pumpkin and I tried to sew my Chester in a similarly round shape. There's a zipper with two sliders where Chesters mouth is, so I can close the top in the middle from two sides. Which I don't want to, because then I would have to roll in Chesters tongue. So the backpack will always stay slightly open, with the tongue hanging out. But I did add a second zipper into the lining, so nothing important will fall out. The straps are adjustable.

The body consists of six slightly curved side parts, a bottom and a top lid. I reinforced the bottom with an interfacing and added some darts so it wouldn't hang too loosely (I'm not sure if it really has that much of an effect, though).

I think you can best see the round shape of Chester in the photo of the red lining. Besides the main body, the backpack consists of many separate pieces: A long, plushy tongue, several teeth, horns, legs and the back straps. The most difficult thing was to attach all those pieces at the right time in the right place. In the photo of the lining, you can for example see that I had to sandwich the tongue between bottom and sides of the lining (the pink spots on the upper right corner). It would be too much (and too confusing) to explain every single one of those steps. But it required a lot of planning! Actually, I ended up sewing in the zipper the wrong way. Now the sliders are on the inside of Chesters mouth which makes opening and closing a little bit awkward. But then I wouldn't have wanted to open it all up again.

My favourite element where Chesters legs. I love the idea of a hairy, pumpkinshaped monster with tiny elephant's legs that enable him to jump around. It was fun sewing the toes and lines into the fake leather and I think I got the general shape quite right. But attaching the legs to the rest of the body was a real pain!

Then I had to sew the lining with all the separate pieces attached to the outer body and then turn it inside out. The same happened with the lid, but that was a lot easier.

At the very end I had to connect the finished top and the rest of the body with the zipper. I secured the loose ends of the zipper and covered them with the lining, which I sewed shut by hand.

Eye Bone
The staff was a lot more straight forward than Chester himself. I basically built it out of paper and a styrofoam ball, connecting the different parts with tape. Then I coated the whole thing with wallpaper paste and packing paper. Afterwards I added a second layer of wood flour paste. I then smoothed the surface and coloured it. I'm quite happy with the result. And now I think I'm ready for tomorrow. The next post will probably be about the Convention itself, so if you're interested you might want to check my blog again in a week or so.

All the best
Eta Carina


Donnerstag, 2. Mai 2019

Bernie

Guten Abend

Die Fantasy Basel steht vor der Tür und das bedeutet natürlich, dass ich die letzten paar Wochen damit beschäftigt war, ein neues Cosplay zusammenzustellen. Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal als Teil einer Gruppe unterwegs. Wir sind Figuren aus dem Videospiel "Don't Starve Together", das wir jeweils *öhm* in grosser Harmonie zusammen gespielt hatten. Ich bin Willow, ein Mädchen, das sehr geschickt darin ist, Dinge in Brand zu setzen.

Quelle: https://dontstarve.fandom.com/wiki/Willow

Rein nähtechnisch ist es ein nicht besonders spektakuläres Kostüm: Ich nähte mir bloss einen schwarzen Faltenrock. Eine rote Bluse hatte ich schon und musste sie nur noch abändern, Schuhe und Strümpfe konnte ich kaufen. Aber glücklicherweise kann man in diesem Game eine Unmenge an Items besitzen, finden oder herstellen. Langweilig wurde mir also nicht.

Quelle: https://dontstarve.fandom.com/wiki/Bernie
Zum Beispiel hat Willow einen Teddybären namens Bernie. Bernie sieht schon etwas ramponiert aus, aber ich nehme an, das macht seinen Charme aus. Ich nahm das offizielle Artwork als Vorlage und zeichnete daraus ein Schnittmuster. Ich nähte Bernie aus Leinen, da der Stoff einerseits schön grob ist, andererseits auch Details wie Handstiche gut zur Geltung kommen. Die einzelnen Stoffteile musste ich nach dem Zuschneiden aber zuerst mit Stofffarbe anmalen, da ich keinen Leinenstoff in der richtigen Farbe hatte.



Die angemalten Einzelteile
Bei Bernie habe ich viel von Hand genäht: Das Bauchfell, die inneren Teile der Ohren und die Schnauze sind alle von Hand aufgestickt, genau wie die Augen oder was davon noch übrigbleibt. Die Schnauze ist dadurch recht schräg geworden, aber ich behaupte mal, das passt grad gut. Bernie hat in der Zeichnung ausserdem viele schwarze Flecken, die vermutlich Brandspuren sein sollen. Ich traute mich aber nicht, den Stoff anzuzünden und nähte darum einfach mit der Nähmaschine mehrere dunkle Linien. Rückblickend hätte ich dabei ruhig noch mutiger sein und noch mehr "Narben" nähen können.

Der Bauch
Die Ohren
Damit die Schnauze weniger flach wird, habe ich zwei Abnäher gemacht

Ich war (und bin) nicht ganz sicher, wie ich Bernie die ganze Zeit mit mir herumtransportieren soll. Deswegen setzte ich vorsorglich Magnete in die Arme ein, so dass der Teddy sich "von selbst" festhalten kann.

Der Stoff ist mit Schabrackenstoff verstärkt
Schlitze einschneiden, um die Magnete festzumachen
Magnetteile einsetzen...
... und umklappen.

Ich bin ziemlich zufrieden mit meinem neuen Teddybär. Aber ich muss sagen, dass ich Mühe habe, ihn kaputtzumachen, damit er mehr wie die Vorlage aussieht. Zum Beispiel müsste ich auch noch einzelne Nähte aufschneiden, damit die Füllung rausquillt. Vielleicht warte ich einfach, bis das nach zwanzig Jahren oder so von selbst geschieht...


Neben Bernie habe ich auch einen Blumenkranz und einen speziellen Rucksack gemacht, darüber schreibe ich dann wahrscheinlich morgen. Oh, und vielleicht habt ihr es an den Fotos gemerkt: Ich bin in ein neues Atelier gezogen!

Bis bald (vielleicht in Basel?)
Eta Carina



Good Evening

The Fantasy Basel takes place this weekend, which of course means that I was busy putting together a new cosplay. This year I will be part of a group for the first time. We're going to go as characters from the video game "Don't Starve Together" which we all used to play together in, erm, perfect harmony. I'm Willow, a girl with a great talent for setting things on fire.

From a sewing standpoint, this is a rather unspectacular costume: I only had to sew a black pleated skirt. I already had a red blouse (which I had to alter) and I bought the tights and shoes. But fortunately this game is full with all sorts of items that you can own, find or craft. So there where plenty of things to keep me busy.

Willow, for example, has a teddy bear named Bernie. Bernie may look a little worn, but I guess that's part of his charm. I used the official artwork as basis for drawing my own pattern. My Bernie is made of linen. I like that this fabric is rough, but at the same time details like hand stitches look nice on it. However, I had to colour all the parts after cutting them out, because I didn't have linen in the right shade of brown.

I sewed a lot from hand here: The middle of the belly, the insides of the ears and the muzzle where all stitched on by hand, as where the eyes (or what's left of them). The muzzle now is kinda askew because of that, but I think it's quite fitting. If you look at the drawing you can also see that Bernie has a lot of dark patches. Those are probably meant to be burn marks, but I didn't dare to set the fabric on fire. Instead I just sewed some dark lines back and forth with the sewing machine. In hindsight I could have made even more of those.

I was (and still am) unsure how to carry Bernie with me all the time. That's why I inserted magnets into his hands, so Bernie can hold on to my backpack or other things. 

Now I am quite happy with my new teddy bear. But I must admit that I have difficulties damaging it so it looks as tattered as the original. For example I would have to cut open some stitches so the filling will come out. Maybe I'll just wait for 20 years or so, until this happens by itself...


After Bernie I also made a flower garland and a very special backpack, I'll probably write about it tomorrow. Oh, and maybe you noticed from my photos: I moved into a new studio!

See you soon (maybe in Basel?)
Eta Carina