Ihr Lieben
Letztes Mal habe ich ja mittels Shibori-Technik einen Schal gefärbt. Zwei Schals hätten es ja eigentlich werden sollen, aber während der eine ein recht hübsches Blau bekam, wurde der andere zu blass. Also habe ich ihn jetzt nochmals überfärbt, und zwar mit gelb. Und wie ihr sicher alle wisst: wenn man zwei Farben mischt, gibt es eine neue Farbe, in diesem Fall grün. Ich habe aber wieder Stellen abgeklemmt, so dass z.T. die alte Farbe noch sichtbar ist. Mit dem Resultat bin ich ziemlich zufrieden. So sehr sogar, dass ich etwas mit den Fotos herumspielte:
Sonntag, 12. April 2020
Donnerstag, 2. April 2020
Shibori-Schal
Ihr Lieben
Ich hoffe, ihr habt's gut! Vielleicht erinnert ihr euch an einen vergangenen Post, wo ich vom Shibori-Museum in Kyoto erzählt habe? Shibori ist ja eine japanische Färbetechnik. Und die habe ich nun an zwei Schals ausprobiert!
Samstag, 21. März 2020
Fasnacht 2020
Ihr Lieben
Gegenwärtig wirkt der Gedanke an eine öffentliche Veranstaltung mit tausenden von feiernden Menschen vielleicht etwas befremdlich. Mir jedenfalls scheint es schon unglaublich lange her zu sein, fast wie aus einer anderen Zeit. Aber vor nicht einmal ganz einem Monat war ja Fasnacht, in Luzern. Die Fasnacht, die noch stattgefunden hat. Jedenfalls, dieses Jahr hatte ich einen besonderen Grund, mich darauf zu freuen. Ich durfte nämlich für einen Gugger der "Rüsssuger" ein Kostüm nähen. (Für Nichtluzerner vielleicht einige Zusatzinfos: Ein Gugger ist jemand, der in einer Guggenmusig spielt. Und das ist eine Art Fasnachtsgruppe, deren Mitglieder Musik machen und sich jedes Jahr nach einem neuen Motto verkleiden.)
Sonntag, 13. Oktober 2019
Neuer Rucksack: "Wo ist denn der kaputt?"
Guten Morgen!
Ich habe wieder einen Rucksack genäht, diesmal für Dominik. Wie schon meine neue Reisehandtasche habe ich ihn aus einem alten Militärmantel genäht. Der Stoff dieser Mäntel ist sehr stabil und hat eine schöne Farbe. Zudem habe ich diesmal mehrere Elemente wie Taschen oder den Kragen direkt in den Rucksack eingearbeitet. Übrigens, wusstet ihr, dass diese Mäntel "Kaputt" heissen? Als ich den gebrauchten Mantel gekauft habe, wusste ich es jedenfalls nicht. Zum Glück konnte ich es mir verkneifen, beim ehemaligen Besitzer zu fragen, wo denn dieser Mantel genau kaputt sein soll. Erst als ich dann im Stoffladen nach einem passenden Futter gesucht habe, hat mich die Verkäuferin dort aufgeklärt. The more you know...
Sonntag, 29. September 2019
Handtasche und Rucksack mit Katazome
Guten Abend!
Letztes Mal habe ich von meinen ersten Katazome-Färbeversuchen erzählt. Seitdem habe ich nicht wirklich Fortschritte gemacht, aber trotzdem sind schöne Sachen entstanden. Was ist passiert?
Sonntag, 4. August 2019
Katazome - erste Versuche
Ihr Lieben
Ich probiere etwas Neues im Moment. In Japan habe ich viele wunderschöne Tücher mit hübschen Designs gesehen, meistens in einem länglichen Format. Diese Tücher nennt man Tenugui.
Nach etwas Recherche fand ich heraus, dass die Tücher in einem bestimmten Färbeverfahren hergestellt werden, das Katazome (oder Chusen) heisst. Man schneidet Papierschablonen mit den gewünschten Motiven zu. Mithilfe dieser Schablonen druckt man dann eine Paste auf den Stoff. Danach färbt man den Stoff ein. Dort, wo die Paste auf dem Stoff ist, kommt keine Farbe hin, die Stellen bleiben weiss.
Hier ist ein Tenugui, das ich in Nara gekauft habe:
Ich probiere etwas Neues im Moment. In Japan habe ich viele wunderschöne Tücher mit hübschen Designs gesehen, meistens in einem länglichen Format. Diese Tücher nennt man Tenugui.
Nach etwas Recherche fand ich heraus, dass die Tücher in einem bestimmten Färbeverfahren hergestellt werden, das Katazome (oder Chusen) heisst. Man schneidet Papierschablonen mit den gewünschten Motiven zu. Mithilfe dieser Schablonen druckt man dann eine Paste auf den Stoff. Danach färbt man den Stoff ein. Dort, wo die Paste auf dem Stoff ist, kommt keine Farbe hin, die Stellen bleiben weiss.
Hier ist ein Tenugui, das ich in Nara gekauft habe:
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| Tenugui aus Nara |
Sonntag, 14. Juli 2019
Kasachische Ornamente
Guten Tag
Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, seit wir zu unserer grossen Reise aufgebrochen sind. Das Erlebte hier im Blog zu verarbeiten, hat sich ebenfalls als Langzeitprojekt erwiesen... Aber heute schreibe ich endlich über eine meiner Lieblingsdestinationen auf unserem Weg: Kasachstan. Genauer gesagt möchte ich euch zeigen, wie und wo die typischen kasachischen Ornamente im Alltag als Gestaltungselement benutzt werden. Denn egal ob an Gebäuden, Kissenbezügen, in der Werbung... überall waren diese geometrischen, eleganten Muster. Und so begann ich mit der Zeit, eine kleine Fotosammlung anzulegen. Daneben habe ich auch einige "reguläre Reisefotos" eingebaut, damit ihr auch von der Landschaft eine Vorstellung bekommen könnt.
Ursprünglich zierten die Ornamente das Innere der Jurten, in denen die Kasachen traditionell lebten. Zum Beispiel wurden Wandbehänge aus Filz oder Holztruhen damit verziert.
Es gibt verschiedene Grundelemente, die immer wieder auftauchen. Vielleicht das häufigste Element ist das "qoshqar müyiz" (auf deutsch: Widderhorn), das oft in Vierergruppen vorkommt und dann eine Art Kreuz bildet. Andere Ornamente sind ebenfalls von Tieren inspiriert und haben Namen wie "qaz moyin" (Gänsehals) oder "Orkesh" (Kamelhöcker).
Diese Ornamente sind heute allgegenwärtig und werden gerne und häufig als grafisches Element eingesetzt. Moderne Versionen dürfen auch schon mal ganz unabstrahierte Kamele zeigen (Foto unten). Die Fotos sind chronologisch geordnet, so, wie wir das Land von Westen nach Osten bereist haben.
Wir kamen mit der Fähre über das kaspische Meer nach Kasachstan, genauer gesagt Aktau. Hier fielen uns die Ornamente zum ersten Mal auf, vor allem als Verzierungen an Gebäuden. Die Umgebung von Aktau ist sehr trocken, zum Teil mit Wüste bedeckt. Daneben findet man auch Canyons und rätselhafte Gesteinsformationen.
Als nächstes ging es weiter mit dem Zug nach Türkistan. Da Zugfahrten in Kasachstan sehr lange dauern können (in unserem Fall zwei Tage), werden Decken und Bettbezüge verteilt. Auch diese waren mit Ornamenten verziert:
Astana ist eine junge Hauptstadt, und so sind auch die meisten (und beeindruckendsten) Gebäude erst in den letzten Jahren entstanden. Dabei wird die traditionelle Ornamentik grosszügig eingesetzt, auffällig zum Beispiel an der Hazrat Sultan-Moschee oder dem Nationalmuseum.
In der Stadt selber gab es dann natürlich auch wieder viele Ornamente zu entdecken. Sehr schön in dieser Hinsicht war zum Beispiel die Almaly-Metrostation (alle Metrostationen in Almaty haben ein individuelles Design, eine zum Beispiel sieht aus wie eine Raumstation!)
Angesichts dieser riesigen Fülle hätte ich eigentlich noch viel mehr Fotos machen können. Falls ihr darum noch nicht genug habt: Dennis von "Walking Almaty" hat auf seinen Touren durch die Stadt ebenfalls fleissig Ornamente gesammelt. Er sieht die Ornamentmanie indes etwas kritischer als ich: Bestimmte Muster würden im Überfluss verwendet, während andere in Vergessenheit geraten. Auch seien die Ornamente bisweilen eine billige Möglichkeit, etwas auf die Schnelle "typisch kasachisch" erscheinen zu lassen. Dem kann ich nicht wiedersprechen, trotzdem finde ich die Ornamente schlicht wunderschön, und Teil ihrer Anziehung war vielleicht auch, dass sie vom banalen Schaufenster bis zur Vorzeigearchitektur ein verbindendes Element in Kasachstan war.
P.S.: Ich hätte eigentlich gerne noch viel mehr über das Land und die Reise selber geschrieben, einige beeindruckende Orte habe ich hier nur nebenbei erwähnt. Aber mehr zu schreiben hätte den Rahmen wieder einmal gesprengt. Wer also mehr über die einzelnen Orte erfahren möchte, dem empfehle ich Caravanistans Seiten über Kasachstan: https://caravanistan.com/kazakhstan/
Liebe Grüsse
Eta Carina
Hello everybody
It's been slightly more than a year now that we went on our big vacation. And it's still an ongoing project writing about it on this blog... But today I can finally write about one of my favourite destinations on our trip: Kazakhstan. To be more precise, I wanted to show you the typical Kazakh ornaments and how and where they are used as a design element today. On buildings, pillows or advertisment... wherever we went in Kazakhstan we found those elegant geometrical patterns. And so I began to start a small photographic collection of them. But I also added some "regular travelphotos" so you could see some of the landscape as well.
The ornaments originated from the yurts the Kazakh people traditionally inhabited. They were used to decorate felt wall hangings or wooden chests for example.
There are several recurring basic elements. Probably the most common element is the "qoshqar müyiz" (english: ram's horn), which is often used in groups of four, forming some kind of cross. Other ornaments are also inspired by animals and have names such as "qaz moyin" (goose neck) or "Orkesh" (camel humps).
Those ornaments are omnipresent today and are used as graphic elements. Modern takes may interpret the traditional elements freely and add for example, very obvious camels to the more abstract flourishes. I arranged the photos cronologically, from west to east, along our travelling route.
Next we took a train to Turkestan. Train rides in Kazakhstan can be very long (two days in our case), so sheets and blankets are handed out to the passengers. Those where of course also embellished with the typical ornaments.
Astana is a young city and most of the buildings (the most representative ones) have only been built in the last few years. And they generously used those ornaments there. The Hazrat Sultan Mosque or the National Museum are notable examples. But there are plenty of ornaments everywhere else too, on benches, on shop fronts or drains...
In the city itself there where many more ornaments to spot. The Almaly metro station was very beautiful in that regard (all of the metro stations in Almaty have their unique designs, one even looks like a space station!)
Seeing that there where so many ornaments, I'm even a little bit disappointed that I didn't manage to make more photos. So in case you want to see more: Dennis of "Walking Almaty" collected a lot more on his tours through the city. However, he has a more critical view on the "ornament rush" than I have: According to him, while some types of ornaments are used are abundant, others are forgotten entirely. And often they are a cheap way to make something look "typical Kazakh"superficially. I think he's right. But I still find them very beautiful and part of my fascination might as well have come from the fact that they where used in such different situations, from high end architecture to the most trivial advertisements. It seemed like a connecting element throughout our journey through Kazakhstan.
P.S.: I would have loved to write more about the country and our travellings themselves. I mentioned a lot of the most impressive places only in passing here. But to write more would have once more be too much off-topic. But if you are interested in travelling to Kazakhstan, I recommend Caravanistans site: https://caravanistan.com/kazakhstan/
Liebe Grüsse
Eta Carina
Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, seit wir zu unserer grossen Reise aufgebrochen sind. Das Erlebte hier im Blog zu verarbeiten, hat sich ebenfalls als Langzeitprojekt erwiesen... Aber heute schreibe ich endlich über eine meiner Lieblingsdestinationen auf unserem Weg: Kasachstan. Genauer gesagt möchte ich euch zeigen, wie und wo die typischen kasachischen Ornamente im Alltag als Gestaltungselement benutzt werden. Denn egal ob an Gebäuden, Kissenbezügen, in der Werbung... überall waren diese geometrischen, eleganten Muster. Und so begann ich mit der Zeit, eine kleine Fotosammlung anzulegen. Daneben habe ich auch einige "reguläre Reisefotos" eingebaut, damit ihr auch von der Landschaft eine Vorstellung bekommen könnt.
Ursprünglich zierten die Ornamente das Innere der Jurten, in denen die Kasachen traditionell lebten. Zum Beispiel wurden Wandbehänge aus Filz oder Holztruhen damit verziert.
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| Wandbehang aus Filz, Usta Darkembaya Museum of Applied Arts, Akshi |
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| Holztruhe, Usta Darkembaya Museum of Applied Arts, Akshi |
Diese Ornamente sind heute allgegenwärtig und werden gerne und häufig als grafisches Element eingesetzt. Moderne Versionen dürfen auch schon mal ganz unabstrahierte Kamele zeigen (Foto unten). Die Fotos sind chronologisch geordnet, so, wie wir das Land von Westen nach Osten bereist haben.
Aktau (und Mangyschlak-Halbinsel)
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| Aktau |
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| Tamschaly-Canyon |
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| Duvet |
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| Zugperron (Foto: D. Taisch) |
Astana
Nach einigen Tagen im Aksu-Zhabagly-Nationalpark reisten wir dann weiter in die Hauptstadt Astana (Ich weiss ich weiss, seit März heisst die Stadt ja Nur-Sultan, aber als wir dort waren, hiess sie noch Astana, und darum nenne ich es hier auch Astana. Basta!)![]() |
| Astana, Parlamentsgebäude |
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| Detailaufnahme bei Hazrat Sultan Moschee |
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| National Museum of Kazakhstan |
Aber auch sonst wimmelt es von Ornamenten; egal ob auf Sitzbänken, an Schaufenstern, oder Abflussgittern...
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| Astana, Nurzhol Boulevard |
Semei
Danach fuhren wir nach Semei. Die Stadt erlangte traurige Berühmtheit dadurch, dass im Umland jahrelang Atomwaffen getestet wurden. Die Nachwirkungen sind bis heute bemerkbar. Das Testgelände kann man mit einer Bewilligung besichtigen. Trotzdem finden wir, dass man der Stadt nicht gerecht wird, wenn man sie nur damit in Verbindung bringt, hat es hier doch auch sehenswerte Museen und Parks.![]() |
| Semei, Fluss Irtysch |
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| Semei, Bodenplatten um das "Stronger than Death"-Monument |
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| Semei, Parkeingang |
Almaty
Unsere letzte Station in Kasachstan war Almaty, die alte Hauptstadt. Die Stadt grenzt ans Transili-Alatau-Gebirge, man ist in wenigen Stunden in den Bergen. Auch der Charyn-Canyon ist in der Nähe (und auf dem Weg dorthin das eingangs erwähnte Museum).![]() |
| Almaty-See |
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| Almaty, Metrostation "Almaly" |
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| Almaty, Fussgängerunterführung |
Angesichts dieser riesigen Fülle hätte ich eigentlich noch viel mehr Fotos machen können. Falls ihr darum noch nicht genug habt: Dennis von "Walking Almaty" hat auf seinen Touren durch die Stadt ebenfalls fleissig Ornamente gesammelt. Er sieht die Ornamentmanie indes etwas kritischer als ich: Bestimmte Muster würden im Überfluss verwendet, während andere in Vergessenheit geraten. Auch seien die Ornamente bisweilen eine billige Möglichkeit, etwas auf die Schnelle "typisch kasachisch" erscheinen zu lassen. Dem kann ich nicht wiedersprechen, trotzdem finde ich die Ornamente schlicht wunderschön, und Teil ihrer Anziehung war vielleicht auch, dass sie vom banalen Schaufenster bis zur Vorzeigearchitektur ein verbindendes Element in Kasachstan war.
P.S.: Ich hätte eigentlich gerne noch viel mehr über das Land und die Reise selber geschrieben, einige beeindruckende Orte habe ich hier nur nebenbei erwähnt. Aber mehr zu schreiben hätte den Rahmen wieder einmal gesprengt. Wer also mehr über die einzelnen Orte erfahren möchte, dem empfehle ich Caravanistans Seiten über Kasachstan: https://caravanistan.com/kazakhstan/
Liebe Grüsse
Eta Carina
Hello everybody
It's been slightly more than a year now that we went on our big vacation. And it's still an ongoing project writing about it on this blog... But today I can finally write about one of my favourite destinations on our trip: Kazakhstan. To be more precise, I wanted to show you the typical Kazakh ornaments and how and where they are used as a design element today. On buildings, pillows or advertisment... wherever we went in Kazakhstan we found those elegant geometrical patterns. And so I began to start a small photographic collection of them. But I also added some "regular travelphotos" so you could see some of the landscape as well.
The ornaments originated from the yurts the Kazakh people traditionally inhabited. They were used to decorate felt wall hangings or wooden chests for example.
There are several recurring basic elements. Probably the most common element is the "qoshqar müyiz" (english: ram's horn), which is often used in groups of four, forming some kind of cross. Other ornaments are also inspired by animals and have names such as "qaz moyin" (goose neck) or "Orkesh" (camel humps).
Those ornaments are omnipresent today and are used as graphic elements. Modern takes may interpret the traditional elements freely and add for example, very obvious camels to the more abstract flourishes. I arranged the photos cronologically, from west to east, along our travelling route.
Aktau (and Mangischlak peninsula)
We arrived by ferry across the Caspian sea. Our first destination was Aktau. Here these ornaments came first to our attention, mainly as decorations on buildings. Aktau's surroundings are very dry, partly covered in desert. But there where also canyons and strange rock formations.Next we took a train to Turkestan. Train rides in Kazakhstan can be very long (two days in our case), so sheets and blankets are handed out to the passengers. Those where of course also embellished with the typical ornaments.
Astana
After some days in the Aksu-Zhabagly National park we travelled to the capital, Astana (I know, I know, it's called Nur-Sultan since March, but when we where there it was still called Astana. Deal with it).Astana is a young city and most of the buildings (the most representative ones) have only been built in the last few years. And they generously used those ornaments there. The Hazrat Sultan Mosque or the National Museum are notable examples. But there are plenty of ornaments everywhere else too, on benches, on shop fronts or drains...
Semey
Next we went to Semey. The city gained sad notoriety because for years, its surroundings were used as a testsite for atomic bombs, the aftermaths of which are still noticeable today. The test sites can be visited with a permission. But nevertheless we find that it's inadequate to merely reduce the city to its past, as there are many museums and parks worth visiting.Almaty
Our last station was Almaty, the former capital. The city lies at the foot of the Transile-Alatau Mountains, it's a good starting point for many hiking tours. And of course there's also Charyn Canyon within reach (and the museum where I took the first photos lies on the way there).In the city itself there where many more ornaments to spot. The Almaly metro station was very beautiful in that regard (all of the metro stations in Almaty have their unique designs, one even looks like a space station!)
Seeing that there where so many ornaments, I'm even a little bit disappointed that I didn't manage to make more photos. So in case you want to see more: Dennis of "Walking Almaty" collected a lot more on his tours through the city. However, he has a more critical view on the "ornament rush" than I have: According to him, while some types of ornaments are used are abundant, others are forgotten entirely. And often they are a cheap way to make something look "typical Kazakh"superficially. I think he's right. But I still find them very beautiful and part of my fascination might as well have come from the fact that they where used in such different situations, from high end architecture to the most trivial advertisements. It seemed like a connecting element throughout our journey through Kazakhstan.
P.S.: I would have loved to write more about the country and our travellings themselves. I mentioned a lot of the most impressive places only in passing here. But to write more would have once more be too much off-topic. But if you are interested in travelling to Kazakhstan, I recommend Caravanistans site: https://caravanistan.com/kazakhstan/
Liebe Grüsse
Eta Carina
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